Posts Tagged ‘ Verlage ’

Zwei Jahre Kindle: Buch der Zukunft oder Anfang vom Ende?

Nov 22nd, 2009 | By Alexander Braun | Category: Hauptartikel

Nachdem das gedruckte Buch als Inbegriff des Kulturguts noch vor kurzem als unersetzlich galt und damit gegen die Umbrüche in anderen Mediensegmenten gefeit zu sein schien, haben nur zwei Jahre zu einem tiefgreifenden Sinneswandel geführt. Zwei Jahre, in denen der E-Reader Kindle von Amazon auf dem Markt war und höhere Erstjahresverkaufszahlen erzielte als der „Musikindustrie-Killer“ [...]



Tipping Point für E-Books?

Sep 23rd, 2009 | By Alexander Braun | Category: Letzte Artikel

Dan Brown - Lost Symbol

Dass Dan Browns neues Buch „Lost Symbol“ mal wieder Verkaufsrekorde brechen würde, ist schon allein vor dem Hintergrund des vorangegangenen Marketing-Feldzugs und der Omnipräsenz in den Medien nicht weiter überraschend. Dass die Verkaufszahlen der E-Book-Ausgabe fürs Kindle auf Amazon jedoch bereits die Verkaufszahlen der Hardcover-Ausgabe übersteigen, scheint alle E-Book-Skeptiker Lügen zu strafen. Mehr…



Ammann Verlag wird eingestellt

Aug 11th, 2009 | By Anja Krieger | Category: Letzte Artikel

cover Die Nachricht erschütterte heute die Feuilletons: Der Ammann Verlag wird Mitte 2010 seine publizistische Verlagsarbeit beenden. Das teilte Egon Ammann am Montag mit. Die Einstellung des Verlags nach 29 Jahren begründete der Verleger mit dem “fortgeschrittenen Alter der Verleger” und der zunehmend schwierigeren Marktsituation im Bereich Literatur. Zudem sei “ein Verlag mit dem Profil des Ammann Verlags eng an die verantwortlichen Personen gebunden” und könne ohne sie nicht fortbestehen. Der Ammann-Verlag wurde 1981 von Egon Ammann und seiner Frau Marie-Luise Flammersfeld gegründet. Internationale Aufmerksamkeit erreicht der Verlag mit seiner ersten Publikation “Die Tessinerin” von Thomas Hürlimann.



Verlage im digitalen Zeitalter - Lehren aus der Musikindustrie

Apr 9th, 2009 | By admin | Category: Letzte Artikel

Nach dem Zusammenbruch der Musikindustrie sind unterdessen Zeitungen und Magazine vom Abwärtssog erfasst worden. Gleichzeitig hat weder das Interesse an den von den Musikern und Journalisten erzeugten Inhalten abgenommen noch ist deren Vielfalt zurückgegangen - im Gegenteil. Gefallen ist jedoch die Monopolstellung, die Musiklabels und Verlage im Zeitalter der physischen Distribution hatten - und damit die erzielbaren Gewinne. Jeff Jarvis und Clay Shirky werfen den Verlagen angesichts des derzeitigen Massensterbens von Zeitungen in den USA vor, die Konsequenzen von Digitalisierung und Internet kolossal unterschätzt und über Jahre ignorant Chance um Chance vergeben zu haben, ihre Branchen durch proaktives Vorgehen zu retten. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für Buchverlage und wie können sie aus den vielfältig gewonnenen Erfahrungen lernen, damit sie nicht das gleiche Schicksal trifft?