Weiterleiten III
23. Februar 2009 | Author: DonDahlmann | Kategorie: Letzte Artikel
Wir stolpern täglich über eine Menge interessanter Geschichten und Links die wir leider selten verarbeiten können. Aber dieses Internet hat ja die praktische Angewohnheit, dass man Links auch weiter geben kann, was wir hier gerne machen. Die interessantes Links mit ein paar Infos zum Thema:
Tagtäglich finden Lesungen statt, das Problem ist nur, wie man an den Termin ran kommt. Wenn man nicht zufällig eine Ankündigung liest, verpasst man schnell mal die Lesung eines guten Autors. Die Schweiz macht es jetzt vor, wie es besser geht und hat eine Art Kalender für Bücherfreunde eingerichtet. Zu finden unter werliestwo.ch
BoD, also Book on Demand Verlage, sind meist in Ordnung, wenn man sein eigenes Buch veröffentlichen möchte. Es wird halt dann gedruckt, wenn Bücher angefordert werden. Anders sieht es bei manchen Zuschuss-Verlagen aus, wie ein Erfahrungsbericht in der Zeit belegt.
Ebooks scheinen sich zum Trend des Jahres zu entwickeln. Zumindest, wenn man den Herstellern glaubt. Obwohl ich auch eher ein Technik-Freak bin, halte ich Ebooks noch für etwas überbewertet. Da bin ich offenbar nicht so ganz alleine, wie ein Interview mit Jürgen Jung belegt.
Noch mehr zum Thema Ebook. Die Verlage haben jetzt schon Angst, dass es ihnen genauso wie der Musikindustrie gehen könnte. Wenn die Bücher auf elektronischem Wege getauscht werden können, dann sieht es mit den Umsätzen schnell schlecht aus. Glaubt man, denn belegt ist die Theorie, dass Tauschbörsen die Umsätze runterdrücken, ja noch nicht. Dennoch hat die Buchbranche schon jetzt das DRM-Thema auf dem Tisch und das ist unschön, wie ein Bericht bei Medialoper zeigt.
Abwrackprämie für Bücher? Ulrich Störiko-Blume vom Boje Verlag würde es gerne sehen, wenn der Staat den öffentlichen Bibliotheken neue Bücher zur Verfügung stellt. Auch eine eher so mittelgute Idee, die man hier nach lesen kann.
Iris Radisch wirft in der Zeit Tilman Jens vor, dass dieser seinen Vater, Walter Jens, “verklärt und denunziert”.
Das Literaturcafé veranstaltet einen Twitter-Lyrik Wettbewerb. Zu finden unter wwww.twitter-lyrik.de.






