Deutscher Hörbuchpreis 2009
17. Februar 2009 | Author: DonDahlmann | Kategorie: Letzte Artikel
Hörbucher liegen weiter voll im Trend und verkaufen sich gut. Das liegt vor allem an den digitalen Angeboten, also iTunes und Konsorten, wo man Bücher mit einem Klick auf seinen mp3 Player laden kann und stundenlangen Hörgenuss hat. Kein Wunder, dass auch der deutsche Hörbuchpreis immer mehr Aufmerksamkeit erhält und für die Verlage wichtiger wird. Ganz besonders ist natürlich der Preis für die beste verlegerische Leistung und der ging an diesem Jahr an den Verlag Zweitausendeins. Till Tolkemitt vom Verlag sowie Robert Galitz und Kurt Kreiler vom mOcean O-TonVerlag konnten den Preis gewinnen. Vor allem wurde begrüßt, das der Verlag sehr großen Wert darauf legen würde, dass das Buch nicht hinter der CD zurücktreten müsste. Beide Medien würden nebeneinaner gleichwertig behandelt, was vor allem durch die gut ausgearbeiteten Begleitbooklets belegt würde.
Weitere, ausgewählte Preisträger:
Beste Fiktion - „Herr Lehmann“ von Sven Regeners, bearbeitet von Sven Strickers.
Bester Interpret - Manfred Zapatka für das Hörbuch “Ilias” von Homer
Beste Information - Maximilian Schönherr, „Die Stammheim-Bänder“
Das besondere Hörbuch / Klanggestaltung - “Reise ans Ende der Nacht” von Louis-Ferdinand Céline
Beste Sprecherin - Irm Hermann - “Enigma Emmy Göring” von Werner Fritsch
Bestes Kinderbuch - “Der Krieg der Knöpfe” von Louis Pergaud
Der Preis ist mit insgesamt 23.331 Euro Preisgeld dotiert. Verliehen werden die Preise am 15. März im Rahmen des internationalen Literaturfestivals lit.Cologne im WDR-Funkhaus Köln.






