Kleist-Preis für Max Goldt
24. November 2008 | Author: DonDahlmann | Kategorie: Letzte Artikel
Am Wochenende ist der deutsche Autor Max Goldt in Berlin mit dem Kleist-Preis ausgezeichnet worden. Der Preis wird, in seiner seiner neuen Variante, seit 1985 vergeben und hat seit dem viele renommierte Träger gesehen. Zu ihnen gehören Alexander Kluge (1985), Heiner Müller (1990), Ernst Jandl (1993) und Judith Hermann (2001). Der Präsident der Kleist-Gesellschaft, Günter Blamberger, begründete die Entscheidung unter anderem auch damit, dass Goldt sich um die deutsche Sprache verdient gemacht habe, weil er sich um die “Trockenlegung des Phrasensumpfes” bemühe und eine Verantwortung für die deutsche Sprache fühle. Die Laudatio hielt der Preisträger von 2006, David Kehlmann.
Max Goldt startete seine Karriere Ende der 70er Jahre beim Satiremagazin “Titanic” und Autor für andere Magazine. Die ersten bundesweiten Erfolge kamen, als seine “Titanic”-Kolumnen in Buchform erschienen sind. Mittlerweile hat er 17 Büchern veröffentlicht und auf seinen Lesereisen füllt er ganze Hallen. Dabei liest er nicht nur Texte aus seinen Büchern, sondern auch neue, bisher nicht veröffentlichte Texte. Der Preis ist 20.000 Euro dotiert.






